Führung

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Handeln statt Reden

Strategien erfolgreich umsetzen

Strategien haben nur dann einen Wert, wenn sie auch umgesetzt werden, erst recht in einer dynamischen digitalen Welt. In vielen Unternehmen verschwinden Konzepte jedoch in der Schublade, werden nur halbherzig umgesetzt oder bereits nach kurzer Zeit wieder über den Haufen geworfen. Kreative Leader beweisen Umsetzungsstärke, wie etwa Steve Jobs, der nicht nur geniale Ideen entwickelte, sondern sie auch mit einem kompetenten Team tatkräftig realisierte. Warten war für Jobs ein Gräuel, Ungeduld seine Tugend. Innovative Unternehmen setzen aufs Handeln, andere zerreden Ideen in endlosen Besprechungen.

Strategien im Team entwickeln

Das traditionelle Führungsmodell, wonach Strategien in der Führungsetage einsam entwickelt und danach von der operativen Ebene 1:1 umzusetzen sind, funktioniert in digitalen Zeiten immer weniger. Die Nachteile dieses Strategieverständnisses liegen auf der Hand. Die Kreativität und Intelligenz von Fach- und Führungskräften liegen brach. Sie handeln mechanistisch und ohne Eigenverantwortung, mit der Folge, dass schleichend eine Kluft zwischen Top-Management und Belegschaft entsteht. 

Neue Kreativmethoden wie Design Thinking setzen daher auf interdisziplinäre Teams, die in bunten Kreativräumen Ideen für neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services spielerisch entwickeln und durch Prototypen visualisieren und testen. Die Teammitglieder versuchen den internen Tunnelblick durch eine neue unkonventionelle Sicht der Dinge und einen klaren Kundenfokus zu vermeiden. Strategieentwicklung und -umsetzung gehen dabei Hand in Hand.

Fokussierung auf das Wesentliche

Innovative Unternehmen konzentrieren sich bei der Entwicklung auch auf das Wesentliche. Denn nur die Reduktion schafft ein Umfeld, das mit hoher Geschwindigkeit Ergebnisse liefert. Vermeiden Sie einen Kampf an vielen Fronten. Sie verlieren dadurch an Durchschlagskraft. Viele Startups und Technologieführer verfolgen dabei das Prinzip des Minimal Viable Product (MVP). Danach werden innovative Produkte nicht zu einhundert Prozent zu Ende konzipiert, sondern stabile Lösungen in den Markt gebracht, um die vielen dann folgenden Reaktionen der Kunden einzubauen.

Flexibilität zeigen

Die Märkte sind heute zu komplex und volatil, um sich stur an eine Strategie zu halten. Seien Sie daher jederzeit dazu bereit, mit Ihren Mitarbeitern Entscheidungen zu überdenken und sich neuen Realitäten anzupassen. Im Silicon Valley bezeichnet man die Praxis der Geschäftsmodelländerung als Pivotierung („sich drehen“).

Mitarbeiter informieren und einbinden

Mitarbeiter müssen strategische Entscheidungen verstehen und Hintergründe kennen, um eigenständig handeln zu können. Die interne vor allem persönliche Kommunikation ist daher zentral. Strategieumsetzung ist ohne professionelles Veränderungsmanagement nicht denkbar. Dabei sind emotionale Aspekte wichtiger als die vermeintlich rationalen.

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