Digital Hub Logistics, Dortmund

Digitalisierung in der Logistik

Die Logistik wird immer digitaler, sowohl auf den Transportwegen als auch in den Lagerhäusern. Der Digital Hub Logistics aus Dortmund ist dabei ein wichtiger regionaler Knotenpunkt.

Logistik im Ruhrgebiet

Der Digital Hub Logistics in Dortmund ist ein öffentlich geförderter Dienstleister an der TU Dortmund, der die Digitalisierung der Logistikbranche im Ruhrgebiet voranbringen und Unternehmen, Forschung und Institutionen miteinander verbinden möchte. Träger des Hubs sind die Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Systemtechnik ISST sowie die Technische Universität Dortmund. Betrieben wird der Hub von der Digital Hub Management GmbH. Die Duisburger Hafen AG unterstützt ihn als Support-Partner. Der Digital Hub Logistics geht auf eine Initiative des Digitalverbands Bitkom zurück und ist Teil der Digital Hub Initiative (de:hub) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit insgesamt 12 Hubs.

Intralogistik

Mit dem Siegeszug des E-Commerce wächst der Bedarf an regionalen Lagerhäusern. Der Trend verstärkt sich aktuell durch die anhaltenden Störungen in den weltweiten Lieferketten und den steigenden Materialpreisen. Der Bedarf an Lagerhäusern und Logistikdienstleistungen wächst dadurch enorm. Intralogistik ist dabei alles, was sich in einem Lagerhaus abspielt. Das Lagerhaus von morgen ist digital, automatisiert, nachhaltig und wohl auch menschenleer.

Beispiel LoadRunner

Die Intralogistik der Zukunft nutzt Künstliche Intelligenz, Roboter, Drohnen, digitale Zwillinge und neue Transportfahrzeuge in der Halle wie den mit dem Dortmunder Fraunhofer Institut IML (Institut für Materialfluss und Logistik) entwickelten Prototypen "LoadRunner". Diese kleinen, im Schwarm auftretenden Flitzer tragen auf dem Rücken die Pakete, die sie hin- und herfahren. LoadRunner sind bis zu 40 Km/h schnell und haben eine enorme Beschleunigung. Sie sind geeignet für Sortieraufgaben, können sich aber auch zu einem großen Transportsystem magnetisch koppeln, um größere und sperrige Teile zu transportieren. Nur 60 solcher Fahrzeuge können dann deutlich über 10.000 Sendungen pro Stunde sortieren, was der Leistung klassischer Sortiersysteme entspricht. Koordiniert werden die LoadRunner über eine KI-Software.

Bitte beachten Sie auch unser Netzwerktreffen am 25.4.2024 Wir besuchen dann den Digital Hub Logistics in Dortmund.

Website: https://digitalhublogistics.de

Copyright Text: www.best-practice-forum.de | www.mittelstandsforum-ruhr.de 

Autor: Dr. Michael A. Peschke

Copyright: BPF Best Practice Forum GmbH

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