RPA - Robotic Process Automation

UiPath, München

UiPath, das in Rumänien gegründete US-Unternehmen mit Niederlassung in München, rollt den neuen Markt für die Automatisierung von Geschäftsprozessen (Robotic Process Automation) auf und ersetzt damit die klassischen Sachbarbeiter/innen.

UiPath - aus Rumänien in die Welt

2005 gründeten Daniel Dines und Marius Tîrcă in Bukarest das Start-up UiPath. Mittlerweile hat das Unternehmen seinen Sitz in New York und ist an der dortigen Börse mit knapp 31 Mrd. Dollar bewertet. UiPath bietet Robotic Process Automation (RPA). Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein neuer Milliardenmarkt und für viele klassische Sachbearbeiter/innen in Unternehmen der kommende Untergang. Denn RPA bedeutet nichts anderes, als dass Büroarbeiten demnächst durch Software (Bots) erledigt werden.

Automation durch Imitation

RPA funktioniert so, dass eine KI-basierte Software im Hintergrund die Handgriffe von Büroarbeitern meist auf der einfachen Sachebearbeiterebene verfolgt und später imitiert. RPA ist auch für die Automatisierung von Miniprozessen geeignet. Damit schaffen die Menschen letztlich ihre Arbeitsplätze selbst ab. UiPath preist RPA in den höchsten Tönen:

  • Prozesseffizienz: Durch RPA wird nun endlich auch die Verwaltung digital, effizient und kostengünstiger, nachdem die Roboter die Fertigungsprozesse bereits erobert haben (Industrie 4.0, smarte Fabrik).
  • Befreiung: UiPath-CEO Daniel Dines sieht sich mit seiner Software als Held, der die Büromenschen aus ihrer Slaverei der stupiden Arbeiten befreit. Die Menschen können sich dann auf kreative Tätigkeiten konzentrieren.

Vor allem der zweite, als Vorteil getarnte Grund wird dazu führen, dass nach Meinung vieler Experten alleine in den USA bis zu 45 % aller Jobs zukünftig wegfallen werden. In Europa dürfte es ähnlich aussehen. Das könnte zu sozialen Verwerfungen führen, wenn die Politik und Unternehmen dafür keine Lösungen finden. Denn nur die wenigsten Sachberarbeiter wollen oder können kreative Tätigkeiten in den Unternehmen übernehmen, die ohnehin nicht so zahlreich sind. Zudem gibt es immer mehr KI-Software, die auch kreative Leistungen erbringt, z. B. Industriedesign.

Doch wir dürfen uns nichts vormachen. Unternehmen werden im Wettbewerb gezwungen sein, alle digitalen Automatisierungsmöglichkeiten zu nutzen. Der technologische Fortschritt kann vielleicht ein wenig verzögert, aber letztendlich nicht aufgehalten werden.

Doch UiPath ist nicht alleine. Der neue Milliardenmarkt lockt viele neue Player an wie Blue Prism und Automation Anywhere an. Auch die Großen wie Microsoft und SAP wollen sich diese Chance nicht entgehen lassen. Verfolgen Sie daher die Entwicklung genau.

Website: https://www.uipath.com/

Copyright Text: www.best-practice-show.de

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